Tourismus mit Profil in Stadt und Land in Rheinland-Pfalz
Profilierungswettbewerb Kultur | Regionalität | Tourismus

Fotograf Dominik Ketz für Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

FAQs

Wer kann Antragsteller sein?

Es können nur kommunale Gebietskörperschaften Antragsteller sein. Innerhalb des Wettbewerbs werden u.a. auch FAG-Mittel eingesetzt. Daher gelten die Regelungen des Landesfinanzausgleichsgesetz (LFAG).

Können mehrere Verbandsgemeinden zusammen Antragsteller sein?

Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist eine Kommune z.B. eine Verbandsgemeinde. Mehrere Verbandsgemeinden können kooperieren. Das Binnenverhältnis z.B. Aufgaben, Finanzierung regeln die jeweiligen Kommunen untereinander.

Kann ein Zweckverband als Antragsteller auftreten?

Antragsteller muss eine Kommune sein.

Wie können sich auch kleine Kommunen mit geringem finanziellem Spielraum an dem Wettbewerb beteiligen? Was kann kleinen Kommunen geraten werden wie eine Umsetzung erfolgen könnte?

Der Profilierungswettbewerb richtet sich auch an kleine Kommunen. Bereits Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben in Höhe von mindestens 75.000 Euro werden berücksichtigt. Der Eigenanteil läge hier bei 7.500 Euro.

Für kleine Kommunen bietet sich beispielsweise ein „Kooperationsmodell" an. Über die bereits verbindlich geforderten Kooperationen hinaus, kann angestrebt werden, weitere z.B. kommunale Partner für eine Kooperation zu gewinnen.

Kommunen liegen innerhalb zwei unterschiedlicher LAG. Müssen beide LAG der Teilnahme am Wettbewerb zustimmen?

Der Beschluß der federführenden LAG ist für die Einreichung der Bewerbung ausreichend.

Darf ein Bewerber zwei oder mehrere Ideen einreichen?

Ja, ein Bewerber kann mehrere Wettbewerbsbeiträge einreichen. Dies stellt keinen Ausschlussgrund für die Teilnahme am Wettbewerb dar.

Wird nur die Umsetzung eines touristischen Produkts gefördert?

Ziel des Profilierungswettbewerbs ist die Umsetzung eines vermarktbaren touristischen Produkts. Die Umsetzung des touristischen Produkts wird gefördert. Die Erstellung des Wettbewerbsbeitrages selbst wird nicht gefördert.

Ist eine Kooperation zwischen der Kategorie Stadt und ihrem Umland möglich?

Ja, die Kooperation einer Stadt mit mehr als 30.000 Einwohnern mit ihrem Umland ist möglich. Der Beitrag muss in diesem Fall in der Kategorie Stadt eingereicht werden und die Stadt als Antragsteller auftreten.

Kann die projektbetreuende Person bei der kommunalen Gebietskörperschaft Bestandteil der Förderung sein?

Personalkosten werden nicht gefördert.

Können nur Kommunen mit hoher Tourismusintensität an dem Wettbewerb teilnehmen?

Nein, kommunale Gebietskörperschaften, die entweder unter die Kategorie Stadt oder die Kategorie Land fallen, können an dem Wettbewerb teilnehmen. Eine etwaige hohe Tourismusintensität ist keine Mindestanforderung bzw. kein MUSS-Kriterium, sondern lediglich eines der Bewertungskriterien für die Auswahl der Siegerregionen.

Werden die Kommunen begünstigt, welche bereits eine hohe Tourismusintensität aufweisen?

Das Bewertungskriterium Tourismusintensität hat den Gewichtungsfaktor „einfach" und ist ein Teil der umfassenden Bewertung mit einer Vielzahl an Kriterien. Eine etwaige niedrige Tourismusintensität kann bspw. durch hohe Bewertungen bei anderen Kriterien ausgeglichen werden.

Wie wird Tourismusintensität bewertet?

Die Tourismusintensität ist als „Anzahl der Übernachtungen je 1.000 Einwohner" anzugeben. Bei diesem Bewertungskriterium ist als Bewertungsvorschrift bewusst keine absolute Größe zum Erreichen einer gewissen Punktzahl angegeben. Die Beurteilung richtet sich nach dem Vergleich innerhalb des Bewerberfeldes im Zusammenspiel mit den übrigen Bewertungskriterien.

Muss ein Beherbergungsangebot vorliegen?

Es ist nicht explizit erforderlich, dass Beherbergungsangebote bereits existieren. Als Kooperationspartner ist ein Gastgeber verbindlich. Dies kann beispielsweise auch ein gastronomischer Betrieb sein. Im Sinne der Herstellung vollständiger touristischer Serviceketten ist ein Beherbergungsangebot vor Ort oder in Kooperation mit weiteren Kommunen allerdings sinnvoll und zielführend zur Steigerung der Wertschöpfung aus dem Tourismus.

Kann der Wettbewerbsbeitrag auch die Schaffung von Beherbergungsangeboten beinhalten?

Einzelbetriebliche Förderungen sind im Profilierungswettbewerb ausgeschlossen. Zur einzelbetrieblichen Förderung wird auf die einschlägigen Förderangebote verwiesen.

Können Folgekosten der ersten Jahre im Antrag einkalkuliert werden?

Die Umsetzungsphase nach Bewilligung des Förderantrages beträgt 2 Jahre und endet spätestens Ende 2021. Innerhalb dieses Zeitraums für die Umsetzung des Vorhabens entstehende Ausgaben können geltend gemacht werden. Laufende Betriebsausgaben sind von einer Förderung ausgeschlossen. Folgekosten beziehen sich ausschließlich auf den Zeitraum nach der Umsetzung. Sie können und dürfen daher nicht als Ausgaben in die Kalkulation des Vorhabens mit einbezogen werden.
Im Rahmen der Antragstellung wird unter anderem geprüft, ob der Vorhabenträger in der Lage ist, etwaige Folgekosten nach Beendigung der Laufzeit eigenständig zu tragen.

Wie lange wird die Zweckbindung (bei Investitionen) sein?

Die Förderung richtet sich nach den Regelungen der VV EPLR EULLE (5 Jahre für mobile technische Einrichtungen, Maschinen, Geräte und sonstige Vermögensgegenstände, 12 Jahre für Grundstücke, Bauten und bauliche Anlagen).

Ist eine wirtschaftliche Einbindung der Kooperationspartner möglich?

Der finanzielle Eigenanteil des kommunalen Antragsstellers beträgt mindestens 10 % der förderfähigen Kosten. Finanzielle Mittel von öffentlichen kommunalen Kooperationspartnern, soweit dies in der Kooperationsvereinbarung verankert ist, können auf den Eigenanteil von 10% angerechnet werden.
Zweckgebundene finanzielle Mittel von privaten Partnern werden als Mittel Dritter berücksichtigt und reduzieren die förderfähigen Ausgaben. Das Vorhaben kann allerdings auch nicht förderfähige Projekte beinhalten. Ein Einsatz der Drittmittel hierfür ist förderunschädlich.

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